3 wichtige Fakten zu Gesundheitsfragen bei Versicherungsverträgen

3 wichtige Fakten zu Gesundheitsfragen bei Versicherungsverträgen

Wenn es um Versicherungsverträge geht, bei denen Gesundheitsfragen wichtig sind, Kranken(zusatz-)versicherungen, Lebensversicherungen, Risikolebensversicherung, Unfallversicherung oder Berufunfähigkeitsversicherungen, also auch der Versicherer ein großes finanzielles Risiko versichert und eingeht, ist es von großer großer Wichtigkeit, dass ihr da wirklich ehrlich und sauber die Fragen beantwortet.

Gesundheitsfragen bei Versicherungsverträgen führen immer wieder zu Streitigkeiten.

Am stärksten sind die Bereiche Private Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung betroffen. Der Hintergrund sind die oftmals erheblichen Summen, welche gezahlt werden müssen.

Um hier dem Versicherer von Beginn an keine Chance zu geben, den Vertrag anzufechten, gebt bitte immer alles an. Laßt euch nicht vom Versicherungsvermittler oder -berater dazu überreden Angaben, welche abgefragt werden, zu unterlassen. Hieran muss man leider immer wieder erinnern.

Fragen mehrmals lesen und auf genaue Formulierung achten

Lesen Sie die Fragen mehrmals. Leider sind diese oft in sich verschachtelt, wie z.B. „bestehen oder bestanden …. Erkrankungen oder sind Behandlungen angeraten…“. Im Prinzip besteht so eine Frage aus vier einzelnen Fragen.

Genau auf die Zeiträume achten

Die Zeiträume sind oftmals 5 Jahre, 10 Jahre und unbegrenzt. Je nach Anbieter und Antrag. Aber auch hier stecken Tücken drin. Wenn beispielsweise nach Krebserkrankungen der letzten fünf Jahre gefragt wird, sowie nach Behandlungen, muss man vorsichtig sein. Zuerst sieht es positiv aus, wenn die Erkrankung sechs Jahre zurück gelegen hat. Wenn aber auf Grund dieser ehemaligen Erkrankungen noch Nachfolge-/Kontrolluntersuchungen durchgeführt wurden, so fallen diese fast immer in die üblichen Fragen hinein und sollte auf alle Fälle angegeben werden.

Fragt doch euren Arzt

Im besten Fall fragt doch einfach euren Arzt. Eine vergessene Erkältung wird in der Regel keinen Antrag zu Fall bringen, ein vergessener Bandscheibenvorfall in der Regel schon. Für Gesundheitsfragen bei Versicherungsverträgen ist daher immer ausreichend Zeit einzuplanen. In der Regel solltet ihr beim Vermittler schon mindestens eine Stunde einplanen.

Nach 10 Jahren ist es doch eh egal

Manche Vermittler argumentieren mit dem VVG, dass nach 10 Jahren falsche Angaben keine Auswirkung mehr haben. Diese Aussage sehe ich kritisch, da einerseits innerhalb dieser zehn Jahre einiges geschehen kann, dann habt ihr bei unterschlagenen Erkrankungen einen unnützen Vertrag, und auch nach den 10 Jahren wird der Versicherer versuchen die Leistung abzulehnen. Es ist ein sehr riskantes Spiel, welches nicht zu einer elementar wichtigen Absicherungen passt.

Man muss immer bedenken, dass man sich für den Fall der Fälle absichert. Wann dieser eintritt, das weiß niemand.

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