Erste Ökonomen fordern Rente mit 70

Heute erschienen in einem Interview in der Rheinischen Post die ersten Forderungen nach einer Rente mit 70. Die Forderung lautet, dass die Politik sich endlich „ehrlich“ machen soll und die Bürger hierauf vorbereiten sollten.

Im Prinzip genau das, was ich meinen Mandanten schon seit mehr als zehn Jahren versuche zu erklären, dass mit der Rente mit 67 das Ende der Fahnenstange definitiv noch nicht erreicht ist.

Auswirkungen für die private Absicherung?

Wichtig ist sicherlich, wenn man privat vorsorgt, was sicherlich immer wichtiger werden wird, gerade auch, wenn man in der eigenen Lebensplanung einen früheren Ruhestand plant, Flexibilität im Vertrag zu haben.

Da jedoch eine Erhöhung des Renteneintrittsalters im Grunde immer eine versteckte Rentenkürzung ist, sollte man gleichfalls überprüfen, ob die Sparaufwendungen noch ausreichend sind, sowie auch die Anlageart um das gewünschte Spar-/Rentenziel zu erreichen. Weitere Fragen, welche man sich stellen sollte, wäre zum Beispiel, ob vorhandene Förderung ausreichend genutzt wird? Aber auch, ob die Diversifikation der Vorsorge ausreichend groß ist.

Letztendlich wird die Realität durch unsere Demografie bestimmt werden. Wahlversprechen wie einer Rente mit 63 sollte man eher weniger vertrauen und sich eher darauf einstellen, dass aus der Notwendigkeit heraus, weitere Rentenkürzungen folgen werden. Nur durch rechtzeitiges und richtiges Sparen kann man dieses durch private Vorsorge wieder schliessen.

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